David Jouin

(1983, Frankreich)

Sie sind überall und jeden Tag, drinnen oder draussen, manche sind sichtbar und andere nicht. Sie tanzen Bewegungen, wiederholen immer wieder Handgriffe, die sie sicher beherrschen. Sie setzen und verschieben sich durch eine tägliche Choreografie. Alles für den Feierabend, in einer private Sphäre: sie arbeiten.

David Jouin ist ein junger Künstler der vom Standbild zum bewegten Bild geht.

Er stellt die Frage nach dem Platz des Künstlers in den Arbeitsmilieus, die er täglich durchquert.

Bezahlt, um für seine Bedürfnisse aufzukommen, veranlasst ihn der Dualismus seiner Lage, die Problematik der Interaktion der Beziehungen zwischen der zeitgenössischen Kunst und der Arbeitswelt zu erforschen.

Eine ernsthafte Dokumentation und eine peinlich genaue Beobachtung des

professionellen Raums geben Anlass die Realität und seine Verschiebung durch verschiedene Installationen wahrzunehmen.

Einerseits provoziert die Arbeitswelt zweideutige und umgewandelte Beobachtungen und andererseits die Inszenierung in einer künstlerischen Sprache, wo die Beteiligten ihre eigenen Rollen spielen.

Der Künstler bewegt sich in einer Spanne zwischen zeitgenössischer Kunst und Unternehmen, aus dem Privatsektor oder öffentlich. Es ist eine Arbeit über das Werkzeug und den Arbeiter, um ihn aus seinem Schattendasein zu holen. David Jouin gibt der Realität der Arbeitswelt einen ganz neuen und anderen Sinn zu einem großen Spiel mit der Kunst.

David Jouin.

David Jouin
Frisierter Besenkopf
David Jouin
Serie "Gestes"
Großfoto, digital (Durst Lambda), Mattschutzfolie
110 cm x 146,70 cm
Jahr: 2008
David Jouin
Serie "Gestes"
Großfoto, digital (Durst Lambda), Mattschutzfolie
110 cm x 146,70 cm
Jahr: 2008
David Jouin
Serie "Gestes"
Großfoto, digital (Durst Lambda), Mattschutzfolie
110 cm x 146,70 cm
Jahr: 2008
David Jouin
Serie "Gestes"
Großfoto, digital (Durst Lambda), Mattschutzfolie
110 cm x 146,70 cm
Jahr: 2008