(Frankreich)
Nach einer langen Experimentierphase mit Ölmalerei, wobei Dominique Jézéquel sich immer wieder mit dem selben Bild beschäftigt und ein großes Interesse für die Farbe entwickelt hatte, wechselte er zur digitalen Malerei.
Er realisiert seine digitalen Bilder mit 4 Farben, die mit einer bestimmten Technik der Fotografie entwickelt werden. Befreit von Materie und Gestus finden wir eine Sättigung der Farbe, eine Symbiose, jedoch auch Schwankungen, Gleichgewicht, Spannung um einen Rhythmus zu schaffen.
Das Ergebnis ist, dass die Malerei Farbe wird.
Diese Bilder funktionieren auch auf der Wand als Videoprojektion. Farbige Bänder wechseln sich ab, nicht mehr als Linie sondern als langsamer Farbwechsel mit musikalischem Hintergrund, nicht mehr als einziges Bild sondern als „Multiple“. Die Farbe wird nicht mehr Malerei sondern musikalisches Licht.
Véronique Vauvrecy