Hendrik Spiess
(1960 Europa)
In den Arbeiten aus der Reihe “Stories that you can’t let behind“, inszeniert Hendrik Spiess unter Verwendung von diversem Bildmaterial aus dem Internet, dem Fernseher oder aus privaten Fotoalben/ -sammlungen in meist transparenten, architektonischen Räumen sowie in fragmentarischen Landschaften seine teils surrealen, collagenhaften Bilderzählungen.
Der dargestellte Innenraum, dehnt sich in den Außenraum aus. Es entsteht so ein Wechselspiel von innen und außen.
In den bühnenartigen Szenen wirken die Protagonisten oft wie Statisten. Die Figuren sind vielfach gegeneinander gedreht und wenden sich nie wirklich dem Betrachter zu. Kindheit, Gewalt, Ort - und Heimatlosigkeit werden in einer melancholisch, ambivalenten Stimmung thematisiert.