Morio

(1952 Bayeux, Frankreich)

Heute, 1518. Tag auf´s Meer...

Seit Juni 2005 zeichnet er jeden Tag eine neue Zeichnung als unendliche Serie genannt: „La longue route“ (Die lange Reise). Bezug nehmend auf das Leben von Bernard Moitessier (Segler), zeichnet er nur Meer und Himmel, und beschreibt damit eine Reise ohne Ankunft.

Der Künstler versucht wie in einem Eintrag im Tagebuch eine innere Reise in eine mentale Landschaft. Eine Reise ohne Ziel, es bleibt ein unvollendetes Werk, jede neue Zeichnung strebend nach Unendlichkeit. Objekt und Subjekt verschmelzen.

Jede Zeichnung zeigt wie in einer fotografischen Arbeit eine Momentaufnahme auf der Strecke dieser virtuellen Reise. Morio versucht ein inneres Meer wiederzugeben, das er mit dem Betrachter teilen möchte. Durch dieses Format haben wir das Gefühl durch ein Schlüsselloch zu schauen auf das Unendliche, eine maximale Öffnung.

Morio arbeitet nur mit Grafit, seine Formate haben die Größe von 7 cm x 3,5 cm.

Morio
Miniatur, Grafitstift
Tag: 1501
Morio
Miniatur, Grafitstift
Tag: 1508
Morio
Ausstellung: Galerie écart

Morio